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lein die Natur scheint die Zahl dieser Theile wirk⸗ Uch nicht zu vervielfachen, sondern sie überall unr auf Einen oder zwey eingeschränkt zu haben.
So, beträchtlich groß die Saamenlappen der Boh⸗ nen sind, so überaus klein erscheinen sie in andern Saamen, z. B. in den Körnern der Stechpalme. Sonst unterscheiden sie sich, wenn sie beym Keimen mit aufgehn, von den übrigen und eigentlichen Blät⸗ tern durch ihre Dicke, durch ihre verschiedene Form und durch ihr abweichendes Gewebe. Gew öhnlich sind sie angeschwollen, dick und schwammicht. Wie fleischig und schmackhaft sind nicht die Saamenlap⸗ pen der Wallnüsse; denn diese genießen wir doch nur. Fast allein die malvenartigen Pflanzen und die Linde haben sehr dünne Kotyledonen. Was ihre Form betrifft, so sind sie vval bey der Bohne, de⸗
ren eigentliche Blätter fast herzförmig sind; linien⸗
förmig bey Dolden-Gewachsen; keilförmig und ge⸗ theilt bey der Linde.
Was den Bau der Saamenlappen betrifft; so kommen sie darin mit den eigentlichen Blättern über⸗
ein, daß sie eine Oberhaut haben, die mit Spaltöff⸗
nungen versehn ist; vermöge deren sie das wichtige HGeschäfft des Einsaugens verrichten. Uebrigens aber
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