Teil eines Werkes 
1 (1802) Von dem Bau der Gewächse und der Bestimmung ihrer Theile
Entstehung
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ule la h man an der Außenseite des Nflänzchens eine zwie⸗ Hn belartige Knolle, aus welcher die eigentlichen Blätter hervor kommen. Gewöhnlich aber breiten sie sich beym Reifwerden des Saamens durch Aufzehren der Keim⸗Feuchtigkeit aus; nehmen, wie in der Bohne,(Fig. 6,) die Gestalt der Lappen, oder gar der Blätter, wie im Buchwaizen,(Fig. 38,) an; und thei⸗

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cke. Da man diese Theilung der Saamenlappen bey andern, z. B. bey den Gräsern, nicht bemerkt, so hat man diesen Umstand als einen Grund der Classification angesehn und auf diesen Unterschied selbst ein natürliches System zu errichten versucht. Mit welchem Recht dies geschehn sey, werde ich noch in der Folge untersuchen; hier bemerke ich nur, daß Pflanzen, deren Saamen für sich keine Kotyle⸗ donen zu haben scheinen, doch dergleichen beym Kei

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0Rfu men entwickeln, und daß diejenigen, deren Kotyledo⸗ V nen anfangs einfach sind, in der Folge sich theilen

und vielfach werden. Dies beobachtet man besonders ID ö bey den Moosen. Diese Theilung der Kotyledonen oe Hhedhi gab dazu Gelegenheit, daß man auch Pflanzen mit 2056lab, IH vielen Kotyledonen annahm, zu denen man unter

andern die Fichte und die Kresse gerechnet hat: al