Teil eines Werkes 
1 (1802) Von dem Bau der Gewächse und der Bestimmung ihrer Theile
Entstehung
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erfordern: oder sie begnügen sich, Versuche anzustel⸗ V len, die die Mischung der Pflanzensäfte einigerma⸗ 1 ßen erläutern können, ohne sich auf Zergliederungen a selbst einzulassen. i Da Sie, meine verehrte Freundinn, Sich schwer Huf lich mit chemischen Versuchen selbst beschäfftigen huseh werden; so müssen Sie Sich freylich mit Zerglie⸗ Hget derungen begnügen, und zu diesen erlanben Sie mir Ihnen hier eine kleine Anleitung zu geben. Das Va

Auge muß bewaffnet seyn, wenn man den Bau der feinen Theile gewahr werden will: auch müssen Sie V Sich eigener Werkzeuge bedienen, die ich Ihnen e hier in einem kleinen Besteck übersende. In demsel ben finden Sie zuvörderst zwey Lanzetten, deren Klinge kaum einen Zoll lang, zweyschneidig und ö Hehh in der Mitte etwa eine halbe Linie dick ist. Der Griff ist zwey bis vier Zoll lang, und hat zwey sehr u schmale und zwey breite Flächen, um das We rkzeug. t gehörig regieren zu können. Das botanische Besteck Hel enthält ferner zwey stählerne Pineetten, deren Spit⸗ Meh! zent sehr genau auf einander passen, ohne inwendig 0 gerifeelt zu seyn, welches beym Anfaffen zarter Pflan⸗ n zentheile eher schädlich als nützlich seyn würde. 0 Die Vincetten selbst sind mit Kuöpfchen versehen, 0