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zen suchen, ohne sich um einen Schritt ihrer wahren Bestimmung zu nähern.
II. An Frau von G.
Sie geben mir, gnädige Frau, in Ihrem letz— ten Briefe sehr angenehme Nachrichten von dem glücklichen Gedeihen Ihrer Pflanzungen, zu deren Bereicherung ich mich freue etwas beygetragen zu haben: zugleich fühle ich mich durch Ihr Zutrauen geehrt, indem Sie von mir eine Anleitung zum ei⸗ genen Studium der Botanik verlangen. Sie haben Recht, wenn Sie sagen, daß der Besitzer eines Gar⸗ tens oder eines Parks das Vergnügen nur halb ge⸗ nieße, in so fern er nicht selbst Kenntniß von den Ge⸗ wächsen besitze. Erlauben Sie mir noch hinzu zu setzen, daß man auch nur zu oft in Gefahr ist, betro⸗ gen zu werden, wenn man nicht die Abarten und Arten gehörig unterscheiden kann.
Um Ihnen meine Gedanken über das Studium
er Katheder-Gelehrten, damit anfangen, meinen
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Begriff von Botanik zu erläutern. Meines Crach⸗
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