Berge von Meillerie und St. Gingouph. 293
§. 322. i. Dorf von Saint Gingouph. Ein anderes Dorf am Fuß dieser Berge, welches 6 beträchtlicher als das vorige ist, heisset Saint Sin— 4„ IUn
ud gouph, oder, wie man es gemeiniglich ausspricht, St. niz Gingo. Es ist nicht, wie Meillerie, auf der Halde
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015 eines steilen Felsen, sondern auf Bergtrümmern gebaut,
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30 die ein von da herabsteigender Strom, der einem Tha— W
in le hinter dem Dorfe nachfolgt, herbeygeführt, und an— gehäuft hat. Eben dieser Strom theilt St. Gingo in
zween Theile, davon der eine dem König von Sardi— n nien, der andere dem Stand Wallis gehört, und dient beyden Staaten zur Gränze. große V 9. 323. Mel. Berge von St. Gingo. Misverstand, welcher eu b. machte, daß man Vulcane auf diesen Bergen Pl⸗ suchte. Beise, die dieser Wisverstand ver⸗ & anlaßt hat. ä Die Berge oberhalb St. Gingo sind sehr hoch, Win und über dem See sehr steil Einer der höchsten wird 11²⁴ Dent d' Oche genannt. Ich gieng im October 1777 10% am Fuße desselben vorbey, als ich durch das Thal von ünt St. Gingo hinaufstieg/ um die neuerlich in diesen Bergen entdeckten Steinkohlengruben zu besehen. Ich 90 wurde durch einen sonderbaren Misverstand zum Be— 175 suche dieser Steinkohlengrube veranlaßt, der beweist, 4 wie leicht sich auch in einem dem Scheine nach auf das 5— 10 beste abgefaßten Bericht Zweydeutigkeiten einschleichen 5 können. E Es fand jemand von meiner Bekanntschaft im
Sommer 1777 am Ufer des Sees, nahe bey der Quel⸗ le von Amphion, ein Stück schwammiger Eee 7 3 wel⸗


