28 Zwolftes Kapitel.
Städte an beyden Ufern des Sees. Lausanne zeigt sich, auf seinem hohen Abhange liegend, von hier aus vorzüglich vortheilhaft. Man entdeckt auch sogar die Berge, welche den Meuenburgersee umgeben.
Die Hinterseite des Hügels verschafft eine Aussicht von ganz andrer Art; sie ist zwar nicht so ausgedehnt und prächtig, hat aber etwas ländliches, selbst wildes, welches eine süße Melancholie einflößct. Man steigt hier durch sanfte mit Holz bewachsene Halden in ein schatten⸗ reiches Thal hinab, wo Wälder, Wiesen und Felder ein angenehmes Gemisch ausmachen. Einige weit von einander stehende Hütten scheinen sich da von der Welt trennen und hinter den Bäumen, die sie umgeben, ver⸗ bergen zu wollen. Ueber diesem Thal ragen die Voi⸗ rons und die erste Kette der Alpen von Chablais mit ihren steilen Abhängen, die doch mit Waldung bewach— sen sind, hervor. Zu ihren Füßen siehet man das Schloß von Cervens, über welchem die Felsen mit Madrepori— ten angefüllt sind, deren viele ich in einem einzigen Spa⸗ ziergang um diesen stillen und angenehmen Aufenthalt gefunden habe.
Auch für den Geologen verschafft diese Aussicht eini⸗ ge wichtige Bemerkungen. Er sieht die erste Kette der Alpen des untern Chablais ihre Schichten gegen den See auswärts richten; er sieht gleichfälls die steilen Ab⸗ stürzungen der Hügel von Alinges sich gegen den See kehren.
Auch oben auf dem Chatelar hat man eine sehr schöne Aussicht auf den See und die Ebenen um densel⸗ ben. Chatelar ist der Name einer nordwestlich vom Schlosse Boisy, auf der Genferseite, am Rande des Hügels gelegenen Anhöhe.
Eine merkwürdige Seltenheit, die sich auf dieser Anhöhe findet, und welche die Bauern unglücklicherwei⸗ se zerstört haben, waren zwey Gräber, deren n
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