Teil eines Werkes 
1 (1781) Horatius Benedictus von Saussure, Professors der Weltweisheit zu Genf Reisen durch die Alpen. 1
Entstehung
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VIII Vorrede

Um aber solche in ein Ganzes vereinigte Ge⸗ genstände zu beobachten, muß man in seinen Reisen sich nicht auf die gangbaren Straßen einschränken, welche sich fast immer in der Tiefe der Thäler durchwinden, und nur durch die nie⸗ drigsten Einschnitte und Aushöhlungen die Ketten der Berge durchkreuzen. Man muß die gebahn⸗ ten Wege verlassen, und Höhen ersteigen, von welchen das Auge eine Menge von Gegenständen mit einem Blick umschließen kann. Dergleichen naturforschende Wanderschaften sind mühselig, wie ich gerne gestehe; män muß sich Chaisen, auch selbst die Pferde versagen, die größten Beschwer⸗ lichkeiten ausstehen, ja nicht selten sich beträchtli⸗ chen Gefahren Preis geben. Oft zweifelt der Naturforscher noch, wenn er dem Gipfel der Hö⸗ he nahe ist, die er wünscht erreicht zu haben, ob seine erschöpften Kräfte noch zureichen, ihn hin⸗ auf zu bringen, oder ob er über die Abgründe hin⸗ wegkommen kann, die ihm den Zutritt dazu abzu⸗ schneiden scheinen: aber die frische und scharfe Luft, die er einathmet, verbreitet einen kräftigen Bal⸗ sam in seinen Adern, und die Hoffnung, bald ei⸗ nes entzückenden Anblicks zu genießen, und sich durch dessen Betrachtung mit neuen Wahrheiten zu bereichern, giebt seinem Muth und Kräften eine neue Stärke. Er langet an; seine von allen Seiten zugleich gereizten und geblendeten Augen wissen im Anfange nicht, worauf sie sich richten sollen; nach und nach wird ihm diese große Klar⸗ heit gewöhnlicher; er wählt unter den Gegenstän⸗ den, mit welchen er sich vorzüglich

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