Teil eines Werkes 
3 (1817) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 3
Entstehung
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Mehr hierüber, wenn ich meine Erfahrungen und Be⸗ merkungen über das Direktionsgeschäft mittheile.

9. 972.

Die Koppelwirthschaft habe ich im sächsischen Erz gebirge kennen lernen; sie wird da verschiedentlich betrie⸗ ben, gut und schlecht.

Im Allgemeinen wird der Acker durch schlechte Dün gung und noch schlechtere Fruchtfolgen ganz entsetzlich ausgesogen, nud dann erst zur Weide niedergelegt, die dann natürlich wenig darbietet.

Doch sind auch mehrere einsichtsvolle Landwirthe, die sich in Hinsicht der Behändlung ihres Ackers sehr gegen die gewöhnlichen auszeichnen.

§. 973.

Der Herr Schlendrian säet z. B. Rocken in die ge düngte Dreeschbrache, läßt hierauf Gerste und hinter die ser Gerste 3, 5 und mehrere Male Hafer folgen. Der letzte Hafer ist dann freilich zuweilen so ärmlich, daß er käum gehauen werden kann, und manchmal giebt er nicht die Saat wieder.

Nachher bleibt der Acker zur Heugewinnung und zur Weide oft 12 Jahre läng liegen.

§. 974. Damit ja der Acker nicht zu rein werde und balb wieder berase, darum bestellt Hr. S. die meisten Saaten ein führig, selbst die Gerste muß oft mit einer Furche zufrie⸗