Teil eines Werkes 
3 (1817) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 3
Entstehung
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ob ich ihm nur nahe kommen werde, dies steht in Frage. Die allgemeinen und die individuellen Verhältnisse kommen hierbei zu sehr ins Spiel; sie können das Annähern beför⸗ dern, aber auch schrecklich hemmen. Aber ich denke, es ist besser sich ein etwas schwer zu erreichendes Vorbild zu stellen, als gar keines zu haben und dem Schlendrian unterthänig zu seyn. Der Mensch kann viel, wenn er will, und wenn er sich ein Ziel steckt, was wirklich zu erreichen möglich ist, so kann ihn wohl deshalb niemand mit Recht tadeln. Darum well ich, aber ganz langsam und nur Schritt vor Schritt meinem Ziel zugehen, vielleicht werde ich mit Hülfe unsers großen Meisters ihm wenigstens nahe kom⸗ men, wenn es nicht zu erreichen möglich seyn sollte.

9. 271.

Mehr Arbeiter, als jede andere energisch betriebene

Wirthschaft, braucht die freie, welche ich im Sinn habe, auch nicht. Nur guten Willen muß der Direktor dersel⸗ ben, und dessen Arbeiter haben, dann läßt sich viel ma⸗ chen; in den meisten Fällen wird der Direktor bei seinen Untergebenen diesen guten Willen hervorbringen können. Den Erfahrungen gemäß, die ich hier schon in dieser Hin sich zu machen Gelegenheit hatte, darf ich für die Zukunft viel hoffen. Ich verlange aber auch in diesem Punkte nicht zu viel auf ein Mal. Ich nehme meine Arbeiter im⸗ mer wie sie sind, und nicht, wie sie seyn sollten; suche sie aber allmählich, und wo möglich, ohne daß sie es selbst wissen, dahin zu bringen, wo sie seyn sollen. Es muß ihnen aber selbst in diesem vervollkommneten Zustande gefal⸗ len, damit sie um so mehr geneigt sind, darin zu bleiben.

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