Teil eines Werkes 
3 (1817) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 3
Entstehung
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üst vorerst eine Untersuchung anzustellen, um auszumitteln, wie wiit die Viehzucht mit Vortheil auszudehnen ist. Es ist dabei der Streubedarf, der unmittelbare Gewinn, den die verkäuflichen Feldfrüchte und die Viehzucht bringen, und der Futterbedarf zu berücksichtigen.

Es hängt nun vom Wirthschaftsdirektor ab, durch

welche Früchte er neben dem Futterbau die Kraft der Fel⸗

der benutzen will. Die Lokal⸗ und Zeitverhältnisse wer den bestimmen helfen. In Rochsburg waren Winterraps und Weitzen gemeniglich die verkäuflichen Feldfrüchte, beide lieferten Streu im Stall und einen hohen Ertrag an Kör⸗ nern, deren Preis früher sehr hoch war, und vielleicht jetzt nicht niedrig steht.

§. 968.

Der freie Wirth, dessen Viehzucht in der Regel soviel unmittelbaren Gewinn bringt, daß der Feld bau ihr unter⸗ geordnet ist, wird auch in Hinsicht der Größe seines Vieh⸗ stammes, den Zeitverhältnissen gemäß, Abänderungen treffen. Findet er einmal einige Einschränkung desselben, und die Ausdehnung des Anbaues verkäuflicher Feldfrüch⸗ te für vortheilhafter, so wird er dies ohne Gefahr thun konnen, denn seine Felder sind in solcher Kraft, daß sie Freiheit gestatten. Bei der Schäferei z. B. wird sich auch leicht eine Abänderung in Hinsicht ihrer Größe treffen las⸗

sen. Angenommen, der gewoöhnliche Bestand war 1200

Stuck, aber die Wolle hätte keinen recht guten Absatz und es sey auch nicht zu hoffen, daß sie im nächsten Jahre ei⸗ nen bessern erhalten werde; dagegen würde aber eine Feld⸗ frucht sehr gesucht und gut bezahlt; vielleicht hindert ein

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