der größte Theil der Gährung des Mistes im Acker vor sich, so wird dieser Wärmestoff größtentheils von der Ak⸗ kerkrume absorbirt. Dies kann mehrere Vortheile her⸗ vorbringen. Ein Mal bewirkt die so im Boden vermehrte Wärme das schnellere Auflaufen des Unkrautes. Ist nun der Dünger so aufgebracht worden, daß der Acker bis zur Saatzeit noch einige Male gepflügt und geeggt werden kann, so kann um so eher das Unkraut vertilgt werden. Das Bearbeiten des Bodens kann entweder schneller nach einander folgen, oder das hochaufgelaufe— ne, dann untergepflügte Unkraut, dient so sehr zur Ver⸗ mehrung des Düngers. Dies habe ich wirklich schon oft, und auch im vorigen Sommer, in der Wirklichkeit bestä⸗ tigt gefunden. Auf ein Stück, wohin jetzt Weitzen gesäet ist, wurde der Dünger vom Mastvieh gefahren, der sehr weit verfault, ganz kurz und speckig war. Er wurde zuerst ausgefahren, theils um ihn nicht noch mehr auf der Miststätte verfaulen zu lassen, theils, um die Brache, auf die er gefahren wurde, noch zeitig genug umpflügen zu können, damit der hier in ungemeiner Menge wachsende Hedrich und Ackersenf Zeit zum Auflaufen gewann und durch mehrmaliges Bearbeiten zerstört werden konnte. Aber ich habe mich vergebens auf das starke Aufläufen die⸗ ses Unkrauts gefreuet. Nur ganz dünn ging er zwischen der Bearbeitungszeit auf, und auch jetzt, nachdem Wei⸗
tzen, wozu sehr früh zur Saat gepflügt war, gesäet ist, ist
wenig Hedrich und Ackersenf auf dem Felde, wohin der sehr verfaulte Mist kam, zu sehen. Aber auf ein 2tes, ganz nahe neben jenem gelegenes Stück Feld, wurde min— der verfaulter Mist, später als jener aufgefahren und
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