— 16— Dies mit 2,8 multiplicirt giebt 1306930 Pfund oder 540 Fuder Mist; darum sind 40 Fuder abermals mehr als in der Wirklichkeit waren. Doch ist so der Wahrheit merklich näher gerückt, und diese 40 Fuder können viel⸗ leicht auf Rechnung der großen Milchergiebigkeit eines Theils des gegebenen Futters und der Kühe selbst gestellt werden. §. 568. ö Noch muß ich erwähnen, daß ich zwar in Ponitz ei⸗ nen sehr großen Theil des Urins der Kühe, welcher hin⸗ term Stalle aufgefangen wurde, ohne Stroh als Dün⸗ gung benutzte, aber die Lage der Miststätte war so, daß durch das Regenwasser jene Feuchtigkeit der Mist mehr, als ich wünschte, ersetzt erhielt. Freilich war es deshalb auch unmöglich einen sehr genauen Versuch anzustellen, aber da in den meisten Wirthschaften noch nicht die Miststellen ganz zweckmäßig angelegt sind, so können eben deshalb auch die, noch so ängstlich ausgeführten Versuche, zur Auffin⸗ dung einer richtigen Formel für die Ausmittelung des Mist⸗ gewinns, nicht dienen, und je ängsilicher dabei verfahren wird, desto weniger können die Resultate zur Norm im Großen angenommen werden.—
§. 569.
ů In Hinsicht des Schaafmistes konnte ich gar keine Berechnung über das Verhalten des gegebenen Futters zur gewonnen Quantität Mist anstellen, da auch die Schaa⸗ fe, besonders die Lämmer, sehr vielen Dünger von der Weide mit in Stall brachten, und auch in Hinsicht des
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