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das grüne Futter besser in den Eingeweiden der Thiere auflöset, und folglich sich mehr davon dem Körper assimi— liren würde, ich dachte, das größere Volumen werde ja nur durch das dem grünen Futter beigemischte Wasser veranlasset, dies zu verschlucken, dazu gehöre nicht mehr Zeit, als zum Saufen gehört; und das grüne Futter müsse sich doch besser als das Heu kauen lassen, folglich würden die Pferde eben so schnell 100 Pfund Klee als 22 Pfund Heu fressen können.
Meine Pferde bekamen so viel grünen Klee und Wick— futter im Stalle, als sie nur fressen wollten, und dazu jedes nur täglich eine Berliner Metze Hafer. Hierbei blieben sie nicht allein, dem Ansehen nach, in dem besten Zustande, sondern sie blieben auch bei Kräften, trotz dem, daß sie Tag für Tag pflügen, egen und fahren mußten, und ich mit wenigen Pferden sehr viel ausrichtete.
Sie verdaueten den neben der grünen Fütterung ge— gebenen Hafer vollkommen, und er trug doch wohl viel zur Krafterhaltung meiner Pferde bei.
Durch diese Grünfütterung habe ich also Hafer er— spart, aber nicht allein diesen, sondern auch an Arbeitern; denn das grüne Futter hätte ich doch dürre machen lassen müssen. Das Loshauen und Hereinfahren verursachte wenig Schwierigkeit.
§. 509.
Nach dem, was ich in Hinsicht der verschiedenen Kör— nerfütterung für Pferde beobachtete, bemerkte und erfuhr, bleibt wirklich der Hafer das Veste. Der Hafer hat ent— weder ihm eigenthümliche Beständtheile, die den Pferde
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