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ich bei den in Ponitz vorgefundenen Lokalverhältnissen nicht zur Einführung einer künstlichen Wechselwirthschaft geschritten seyn, wenn ich auch freier hätte händeln kön— nen, wie ich als zeitpächter wirklich handeln konnte. Denn die Wechselwirthschaft, in welcher ein großer Theil, vielleicht die ganze Hälfte des vorhandenen Ackers, mit Futtergewächsen bestellt wird, sehe ich blos als Mittel zum Zwecke an. Der Zweck ist, den Ertrag der Felder nach Möglichkeit zu erhöhen; dies kann ich nicht anders als durch gute Düngung erreichen. Kann ich diese auf keine wohlfeilere und leichtere Art gewinnen, so bin ich genöthigt, so viel Feld dem Futterbau aufzuopfern, als zur Production des nöthigen Düngers erforderlich ist. Mehr hierüber, wenn ich meine über den Feldbau ge— sammelten Erfahrungen mittheile.
§. 266.
Schon im 99.§.(Ister Band S. 77) habe ich gesagt, daß es nicht gut ist, gleich nach oder wohl gar vor der Uebernähme eines Landgutes, einen festbestimmten Plan zu dessen Bewirthschaftung zu ent— werfen; durch das, was ich in den vier letzten§. ge— sagt habe, wird dieses bestätigt; denn nicht alle Mal kann ein Landwirth nach dem ersten Paar Mal Sehen, wissen, ob ihm die Rindvieh-Schaf- Pferde- oder Schweinezucht mehr unmittelbaren Gewinn bringen wird, nicht wissen, ob sich die Brauerei sehr emporheben läßt, nicht bestimmt beurtheilen, wie viel er Vieh auf der vor— handenen Weide gut ernähren kann, und nicht sicher berechnen, wie viel er Feld dem Futterbau widmen


