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daß diese kleine Heerde nicht darauf erhalten werden konnte, darum mußten ihr die Waldungen, wenn nur das junge Holz wenige Jahre alt war, eingeräumt werden. Die armen Unterthanen seufzten, daß sie nicht ihre Felder nach Willkühr benutzen konnten. Die Klagen des Herrn von Berlepsch mit den Klagen der Unterthanen zusammen, veranlaßten mich, Berechnungen anzustellen, und die Sa— chen genau zu untersuchen. Ich fand, daß der Schaden der Schafe den Nutzen, den sie brachten, sehr überwog, be⸗ sonders deshalb, da ein eigener Schäfer auf diese kleine Heerde gehalten werden mußte. Der Gutsbesitzer und die Gemeinde zusammen besaßen noch eine Lehde, die erste⸗ rer durch seine Schafe, aber letztere gar nicht benutzte. Diese Lehde paßte sehr in meinen Plan, den ich dem Hrn. von Berlepsch vorlegte, und der von diesem mit Bei— fall aufgenommen wurde. Es kam nun dahin, daß die Schafe ab- und Kühe dafür angeschafft wurden. Die Lehde erhielt größtentheils der Besitzer des Ritterguts zur Entschädigung für das Triftrecht. Nun bekam ich Gele— genheit, auch die Forstwissenschaft ein wenig practisch zu treiben. Es sollte nun in die Laubwaldungen mehr Ord— nung gebracht, und auch zugleich die Spazierpartien ver— bessert werden. Der Besitzer wohnte in Dresden, und übergab mir die Aufsicht. Auf die Lehde wurden Obstbäu⸗ me gepflanzt. Auch von Proschwitz aus besuchte ich die mathematischen Lehrstunden, und trieb vorzüglich prae⸗ tische Geometrie. 5. XI.
Im Herbst unternahm der Herr don Berlepsch
eine Reise auf die königlichen Schlösser, welche unter


