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hoch empor war die Basis aller Landwirthschaft, die Viehzucht, getrieben. So brachte, was wirklich eine Sel— tenheit ist, hier die Rindviehzucht einen sehr hohen unmit⸗ telbaren Gewinn; was der Madame Agner das Prädi⸗ kat: große Landwirthin, mit Recht brachte. Wäh— rend dieser Dienstzeit, als Agner schon sich einen andern Gehülfen angezogen hatte, wurde mir eine Interimsadmi— nistration eines nicht unbedeutenden Gutes wieder in einer andern Gegend übertragen, ich ging aber von da wieder auf eine kurze Zeit zu Herrn Agner zurück.
5. 8.
Bei Herrn Ag ner fühlte ich, wie viel mir noch an den Hülfswissenschaften fehlte, um durch sie ein tüchtiger Landwirth werden zu können. Hauptsächlich war es das Studium der Mathematik, auf welches ich mein nächstes Augenmerk gerichtet hatte; ich fand bald Gelegenheit, in dieser Hinsicht meinen Wunsch und Sehnsucht zu befriedi— gen; in Meißen lebte bei der königl. sächsischen Artillerie ein Mann, Herr Lieutenant Rühlemann, der ganz zum Lehrer geschaffen war. Bei diesem nahm ich Unter— richtsstunden, die ich mit Genehmigung meines gütigen Principals besuchen durfte. Nur Schade, daß ich die vortrefflichen Lehren dieses geschickten Mannes nur 2 Jahr benutzen konnte.
5. 9.
In Batzdorf, bei Herrn Agner, fing ich an, ein Tagebuch zu halten, und habe hiervon unsäglichen Nutzen gehabt, aber noch viel größern Nutzen würde ich gehabt haben, wenn ich dies Tagebuch Herrn Agner zur


