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Menschenzahl nach, doch nach der Mannichfaltigkeit und Aus— dehnung der Geschäfte. Es gehört eine ausgezeichnete Gei⸗ ste kraft dazu, eine solche Anstalt anzulegen, in Fortgang und Zusammenhange zu erhalten. Daher ist großes Vermö— gen allein noch nicht hinreichend, sie hervorzurufen. Das Allgemeinwerden dieser Form der Gewerke würde dem Wohle der arbeitenden Classe wenig zusagen, aber es ist bei der Sel⸗ tenheit des Talentes auch nicht zu befürchten; sehr große Fa— briken haben wie große Monarchien ein beständiges Streben zum Zerfallen, und die Natur der Dinge sorgt von selbst, daß das Gesetz des Gleichgewichts nicht häufig überschritten werde. Um so merkwürdiger ist aber der Anblick einer An— stalt, die eigentlich ein Inbegriff vieler Gewerbe ist, die mehr einem kleinen Gewerbsstaate als einer Privatunternehmung ähnlich sieht. Das Technische zu beschreiben erforderte ein eigenes Buch. Es soll daher hier nur eine allgemeine Ueber— sicht gegeben werden. 2
An der Spitze der Anstalt steht ein Centralbureau mit einer Centralcasse, aus welcher die einzelnen Abtheilun— gen sich die zu ihrem Betriebe erforderlichen Gelder erbor— gen. Diese, so wie die Grund- und stehenden Capitalien werden ihr mit 5 von Hundert verzinset. Man hat eine solche Absonderung der einzelnen Zweige für dienlich gefunden, um so Gewinn und Verlust eines jeden leichter ausmitteln zu können. Daher wird kein Erzeugniß eines Zweiges an den andern ohne Bezahlung abgeliefert; um aber hiezu nicht Münze brauchen zu müssen, sind 10,00 Thlr. Papiergeld, Cassenscheine genannt, im Umlauf.
r. Tabaksfabrik in Magdeburg, zum Theile aus selbstgewonnenen Blättern. Rauch- und Schnupftabak. Zum Schneiden war im Sommer 1817 noch ein Pferdegöpel in


