Druckschrift 
Ansichten der Volkswirthschaft mit besonderer Beziehung auf Deutschland / von Karl Heinrich Rau
Entstehung
Einzelbild herunterladen

235

Ebene des Rheinthals, das Ried, beurkundet schon durch

seinen Namen, daß es ehmals unter Wasser gestanden haben müsse. Es ist mit üppigen Wiesen bedeckt, von denen der rheinländische Morgen wohl mit 800 10⁰00 Fl.(der magdeb. M. 280 350 Thlr.) bezahlt wird, während gu tes Ackerland gegen 6 900 Fl.(210 315 Thlr. der magdeb. M.) gilt. Man düngt alle 3 5 Jahre, 8 12 zweispännige Fuder auf den rheinl. Morgen. An die Regeln des Fruchtwechsels bindet man sich wenig, auch klagt man über nachlässige Pflugarbeit, deren Folge das viele Unkraut im Lande sey. Mit 8 Morgen magdb. kann sich eine Fa⸗ milie erhalten, kleine Güter enthalten gegen 16 Morgen, und mit 48 ist man schon reich.

7.

Deutschland besitzt eing große Verschiedenheit von Acker werkzeugen. Erst seit einem Menschenalter hat man ange fangen sich theoretisch mit der Verbesserung derselben zu be schäftigen, und von diesen Bestrebungen hat noch wenig Wir

kung, außer den Wirthschaften unterrichteter Landwirthe, auf die Masse der bloß nachahmenden und am Alten fest hängen gen Bauern Statt gefunden. Einzelne denkende Köpfe, ohne von einander zu wissen und mehrere Erfahrungen zu vergleichen, bloß die örtlichen Umstände, und hauptsächlich die Art des Bodens erwägend, mußten nothwendig auf mannich faltige Wege gerathen. Unstreitig ist aber aus dieser Ver schiedenheit Manches zu lernen, weil mehrere Erfindungen sich oft mit einander verbinden lassen. Beschränken wir die Betrachtung zunächst auf die Pflüge, und setzen wir die allgemeinen mechanischen Regeln für sie als bekannt voraus, so ist wohl die merkwürdigste Beobach⸗

lung/d ren, hit ged 110 Bol Iu lll , fit Casreie sch, chn die Beh bon der Vinkel nahr od gesteten 1. dir Met in einmn hulber, sbR R am Ctt Einkehl nachen, Dge 0 fraße, N Döb M ehglich Etliih Bechl sch gi Gc