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Ebene des Rheinthals, das Ried, beurkundet schon durch
seinen Namen, daß es ehmals unter Wasser gestanden haben müsse. Es ist mit üppigen Wiesen bedeckt, von denen der rheinländische Morgen wohl mit 800— 10⁰00 Fl.(der magdeb. M. 280— 350 Thlr.) bezahlt wird, während gu— tes Ackerland gegen 6— 900 Fl.(210— 315 Thlr. der magdeb. M.) gilt. Man düngt alle 3— 5 Jahre, 8— 12 zweispännige Fuder auf den rheinl. Morgen. An die Regeln des Fruchtwechsels bindet man sich wenig, auch klagt man über nachlässige Pflugarbeit, deren Folge das viele Unkraut im Lande sey. Mit 8 Morgen magdb. kann sich eine Fa⸗ milie erhalten, kleine Güter enthalten gegen 16 Morgen, und mit 48 ist man schon reich.
7.
Deutschland besitzt eing große Verschiedenheit von Acker— werkzeugen. Erst seit einem Menschenalter hat man ange— fangen sich theoretisch mit der Verbesserung derselben zu be— schäftigen, und von diesen Bestrebungen hat noch wenig Wir—
kung, außer den Wirthschaften unterrichteter Landwirthe, auf die Masse der bloß nachahmenden und am Alten fest hängen—⸗ gen Bauern Statt gefunden. Einzelne denkende Köpfe, ohne von einander zu wissen und mehrere Erfahrungen zu vergleichen, bloß die örtlichen Umstände, und hauptsächlich die Art des Bodens erwägend, mußten nothwendig auf mannich— faltige Wege gerathen. Unstreitig ist aber aus dieser Ver— schiedenheit Manches zu lernen, weil mehrere Erfindungen sich oft mit einander verbinden lassen. Beschränken wir die Betrachtung zunächst auf die Pflüge, und setzen wir die allgemeinen mechanischen Regeln für sie als bekannt voraus, so ist wohl die merkwürdigste Beobach⸗
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