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die Anwendung der auf der Erde gegebenen Stoffe für das menschliche Leben. Diese Bestimmung ist nothwendig von der Natur gesetzt, und wenn auch der Zweck des Einzelnen ins⸗ gemein bloß auf seinen eigenen Erwerb und Verbrauch gerich⸗ tet ist, so führt doch das Verfolgen desselben mit Nothwen⸗ digkeit zu einem Zusammenwirken für das Ganze, nachdem die verschiedenen Verrichtungen vertheilt sind. Gerade das giebt dauernd den größten Gewinn, was die wirthschaftliche Thätigkeit der Uebrigen am vortheilhaftesten ergänzt und un⸗ terstüzt. Und da zur Gesammtheit der Bedürfnisse auch solche gehören, die zwar nothwendig sind, deren Befriedigung aber nicht in der Macht derer liegt, welche sie haben, so zeigt sich in den verschiedenen Wohlthätigkeits- und Unter⸗ stützungsanstalten das Streben nach jener höheren Einheir. Die einzelnen Hauswesen endlich haben zwar eine Besonder⸗ heit des Lebens, können sich im Innern auf eigenthüm⸗ liche Weise gestalten, aber nicht füglich nach Außen für sich bestehen, sondern hängen mit einem größeren Ganzen in mehr oder weniger Beziehungen zusammen. Nur dann sind sie im Stande, ganz vereinzelt sich zu erhalten, wenn jedes von ihnen in seinen engen Kreis die Sorge für alle Bedürf⸗ nisse aufnimmt. Auf den ersten Stufen der Gesellschaft ist
es zwar so; aber dann bleibt von der Bemühung für die
ersten Anforderungen des Lebens sehr wenig zu anderen Zwecken übrig, und ein vielseitiges, veredeltes Leben ist nicht möglich. Der häusliche Verband könnte zwar größer wer— den, viele Genossen in sich haben, so daß schon Arbeitsthei⸗ lung, d. h. organische Form der Thätigkeiten, einigermaßen bestünde; indeß entsteht auf diesem Wege nur ein unvollkom⸗ menes kleines Abbild eines größeren Gewerbewesens, und bei fortschreitender Ausbildung wird es sich von selbst in die


