Teil eines Werkes 
2 (1801) Entwurf einer Ackerbau-Theorie nach der Natur und den neueren Erfahrungen systematisch geordnet. 2
Entstehung
Einzelbild herunterladen

thümer gründ. uschon Dann Aa⸗ r ein.

würde

derts rund alles

E. wuh⸗ Tem⸗ lung, much uni gten ven⸗

und

klu⸗

ihr⸗ im

191

Zustand zu versetzen, daß sie, zu aller Zeit und für die Zukunft verbessert, den unter gegenwärtigen Verhält⸗ nissen möglichst größten Gewinnst abwerfen, auf die der wahren Lage und den Umständen nach angemessenere Art nnd Weise ausführen können. Der wahre Vor⸗ theil besteht ja, wie mir dieß jeder einräumen wird, nicht etwa darin, daß nur viel Land besäet, zum Scha den der bisher noch tragbar gebliebenen guten Aecker, die Gährungssähigkeit dabei überhaupt nicht gehoben und bei dem großen Vortheile in der unrichtigen Kul⸗ turbehandlung etwa noch überdieß viel Land urbar ge macht werde, immer sparsamer werdende Wälder ausge⸗ rottet und häufig Wiesen zu Ackerland aufgerissen werden, und dennoch die Erndten dabei immer geringer und kärgli⸗ cher ausfallen und oft nicht einmal die vermehrten Ko sten zu ersetzen, im Stande sind: vielmehr liegt Vor⸗ theil und Gewinnst in richtiger, und auf die Tempera turkenntniß ganz besonders gegründeter wahrer Behäd lung und vervollkommneter Wissenschaft: wie selbst we niges Land überhaupt ergiebiger, und nach Abrechnung der Kosten ein großer Ertrag selbst in dem nördlichen Klima andauernd erübriget und vermehret werden kann? Pflicht eines jeden Ackerbesitzers ist es sogar, mit sei nem eigenen auch den Nutzen zu verbinden, der in Zukunft die Früchte dieser Behandlung erndten laßt. Die auf diese Weise beförderten Einkünfte des Staa tes, gereichend zum fortdauernden Flor und Wohl sei ner Bürger, sind mit dem privativen Vortheile des ein zelnen Landbesitzers jeder zeit auf das Genaueste ver. bunden; wenn sein Acker auch nur einen geringfügigen