bequem ablaufen könne. Bei einem starken Acker und schwer zu bearbeitenden Thonboden sind diese am nöthig⸗ sten, so wie auch, daß jedes Beet mit seiner gehörigen Ab⸗ leitung versehen sey, weßhalb auch denn gewöhnlich die Ackerbeete schmäler und zuweilen höher angelegt werden. Dahingegen bei hoher Ackertemperatur oft gar keine, oder doch sehr breite Ackerbeete, und eine geringere An⸗ zahl von Wasserfurchen erforderlich seyn wird. Gleich— falls wird das Walzen bei hoher Temperatur, so wie bei spätern Sommersaaten, welches zugleich zu ihrem leichtern Aufgehen viel beitragen wird, nicht zu unter— lassen seyn.
F. Zal.
Ueberall ist das nöthige Jäten und das Reinhalten der Saat vom Unkraute, auch zu gleichem Zwecke das Behacken oder Eggen, wo es erfordert wird, zur Be— förderung der Fruchtbarkeit sehr vortheilhaft. Vorzüg— lich bekommen alle, den Graswuchs und die Vermehrung der Gährungsfähigkeit im hohen Grade befördernde Pflanzen, bei nachher, durch ungünstige Witterung, Regen und Kälte etwa verminderter Temperatur und Gährung, an dem Unkraute, dem diese Veränderung besser zusagt, einen ihnen gefährlichen Feind(s.§. 35. Mehrmahls hat man es sich bei diesen Pflanzen zur Regel gemacht, daß sie, besonders da die durch die Bearbeitung verstärkte Gährung zu ihrem guten Gedeihen oft so viel beiträgt, gejätet werden müssen, behackt, auch wohl beydes zugleich einige Male geschehen soll. Nur wenige die— ser Pflanzen, wie z. B. Klee, decken und schützen sich


