6Neuntes Capitel. Verhältnisse
NN le der GůRecht ist der Fundamental⸗Satz vom in Vorthei enes Tyrannen⸗Rechte des Stärkern,) hin⸗ 51 ieden gesichert. terher genöthigt, dem Besitze des Grundes und im
Bodens zu entsagen, sich nur ein kleines Ober— 0 herrn⸗Recht darüber vorzubehalten, und ihn.re dem Eigenthume zu überlässen— als einem Ti⸗ Nahit tel, welcher unumgänglich nöthig wurde, wenn shnm die Menschen von ihrer Neigung zum Auswan— niel dern abgehalten werden, und sich bewegen lassen ff sollten, ihre jährliche Arbeit und Mühe der Hoff⸗ Wal nung des Wieder-auflebens der Früchte des Bo— iten dens zu widmen(). Kaum ist das Eigenthum bu. mit einer Art von Freyheit bekleidet, so trachtet i L es ebenfalls nach dem ausschließlichen Genuß: auc gy allein es sieht sich gezwungen, entweder selbst ein lshjs ziemlich beschränktes Gebiete zu bearbeiten, oder Hrihel auf Ochihe!
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(*) Der Lehns-Despotismus hat seine eben so tyran⸗ st gen nische als klugheitswidrige Habsucht noch viel we iter Ncnah getrieben, als der Verf. hier erwähnt: er hat den Anführer räuberischer Horden zum Ober⸗-Eigenthums⸗ 5 Herrn aller eroberten Ländereypen, und die mitver⸗ farn schwornen Gehülfen desselben zu Lehns⸗Herren ge⸗ Mihlh macht, die den unterjochten Eigenthümern nicht ein⸗ U-U— mal ihr Eigenthum, ja so gar die persönliche Frey⸗ Al heit nicht ließen, sondern sie zu frohnbaren Dienst⸗ e Leuten, und meistens gar zu leibeignen, an die ge⸗ raubte Erdscholle gebundenen Knechten machten, wel⸗ stachitt
che für die Wast ihrer Tyrannen schwitzen, und sich vh von ihnen willkührlich schinden lassen mußten, so e du daß sie nicht einmal auswandern durften, soydern den Galeeren-Selaven gleich, zum rudern lohnlos 46555 getwungen wurden.— Daher denn natürlicher I W Weise der immer tiefere Verfall eines so erpreßten, e Rig und durch den Unberstand der Lehns⸗-Tyranney noch h 5 obendrein auf hunderterley Weise freventlich ge⸗ W N bemmten und thöricht vereitelten Ackerbanes, und 50
der ewig kränkelnde Zustand der ganzen Landwirth⸗ IMus schaft. u. Weh


