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46⁰ Achtes Capitel. Wh
„unerwartete Steigerung des Getraide-Preises a »ist fürchterlich, und zieht so gleich Mangel und Hand⸗ „Elend bey dem armen Volke nach sich. Diesen d „»zufälligen Umstand abgerechnet, ist hoher Preis stamhf »der Lebens⸗Mittel für jedermann nützlich. n „Denn 1) was wir bey der Verringerung des Rube „Preises der Lebens-⸗Mittel an der Hand-Arbeit„Nande »zu gewinnen denken, das verliehren wir am seht »reinen Ertrage der Bodens-Cultur; und so tars I „mit richten wir die Nation zu Grunde, um oufs 9 »einige Händels-Leute reich zu machen. Trauet ehrt! »aber ja nicht dem Kaufmanne, der seine Profite„Sini „von der Nation zieht, und der sein Geld bloß r »in der Absicht circuliren läßt, um seine Mit— o wit „bürger um ihr Geld zu bringen. Je mehr sein„en »„Vermögen wächst, desto mehr entzieht es der seiner „Landwirthschaft die Schätze, durch welche die„rafk „Schätze wieder aufleben sollen; und desto mehr odes L „Blendwerk macht der Nation dieser unächte„ud „Wohlstand zum Vortheil ihres Landes⸗Handels. an „Ein Ackerbau⸗treibender Staat muß bloß Acht Sran Hauf denjenigen Handel haben, durch den der asein „Verkaufs⸗Werth der Producte seines Bodens„beht „unterhalten wird. Leichtigkeit und Freyheit„5al „des Absatzes verschaffen guten Preis; guter„du. „Preis belebt die Cultur, und bringt reichlichen„le „Ertrag mit sich; reichlicher Ertrag und guter »„Preis erschaffen die Einkünfte, fördern die Be⸗ „völkerung, und verschaffen den Einwohnern ö „gutes Auskommen. 2) Fortwährende Ver⸗ 43 »ringerung des Getraide⸗Preises in einem Staat »ist dem gemeinen Volk eben so nachtheilich, als h »den Güther-Besitzern.— Dieser Satz be— al »darf einer schlußrichtigen und zusammenhängen⸗ 1 uden Erklärung. 1— „Das vsut


