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Verhältn. der Ausg. zur Bevölkerung. 44
torium aufopfertet, um sie mit Nahrungs⸗Mit⸗ teln von geringem Preise zu versehn, zu thun geben könnte? Und gesetzt, die Sache wäre mög⸗ lich und vortheilhaft; wollet ihr auch wohl als Thatsache annehmen, daß andre Völ⸗ ker nicht in eure Manufacturisten Fußtapfen treten, und euch gar bald ins Geheege kommen würden? Kurz, ich frage euch, was ihr wohl in einem Staate machen würdet, wo es nicht einen einzigen disponibeln Menschen gäbe; wo alle und jede an die Werkstatt, die ihnen ihren Unterhalt verschaffen soll, gebunden wären; wo ihr euch, wenn ihr euch wieder auf die Tabelle versetztet, die das Bild aller politischen Existenz ist, bloß als arme Händwerks-Leute in einer von den drey Classen wiederfinden würdet, die, unversorgt von den beiden andern, weiter nichts mehr ist, als das Bette eines ausgetrockneten Stromes?— Ihr müsset wohl empfinden, daß ein solcher Staat zu gutem Glück ein bloßes Wesen der Einbildung sey, und, wenn man sich an Träumen weiden will, daß dazu wenig⸗ stens angenehme Träume gehören.
Unterdessen bin ich doch nachgiebiger, als ihr denket; ich schränke die Manufacturen in einem Staate nicht ein: wo fern nur das Ueber— maaß nicht auf die Nation, als Last, zurücke fällt, lasse ich sie ihres Weges gern fortgehn. Ich befördere den Luxus nicht; ich drücke den Preis der Producte von innländischem Zuwachse nicht herunter, um durch Verminderung des Aufwandes der Fabricanten Absatz zu verschaffen: denn ich glaube, daß wir weder verbunden, noch befugt seyen, ihnen die Einkünfte der Nation aufzuopfern. Unter dieser Bedingung lasse ich gern geschehn, daß die Unternehmer,
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