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Verhältn. der Ausg. zur Bevölkerung. 439
nun die armen Leute auch Kinder, und zwar mehr Kinder zeugen, als Andre; so wird die Landes⸗Portion, worinnen, eurer Hypothese zu folge, Erdbirnen oder Buchweizen, u. d. gl. gebaut werden, von Tage zu Tage immer mehr zunehmen: und so mit wird es nach und nach dahin kommen, daß der Staat keine Einkünfte, keine Güther⸗Besitzer, keine Soldaten, keine Befehlshaber und keinen Suverän mehr haben kann.— Folglich haben wir erwiesen, daß alle dergleichen arme Leute nicht anders, als zum Nachtheile der Reproduction der Einkünfte, existiren könnten, und daß die Erde den Regen nicht in Gold, sondern an dessen Statt in Marcaßit vom elendesten Schrot verwandeln würde.
Wollet ihr sagen, das Gegen⸗Mittel be⸗ stünde in der Vermehrung der Menschen selbst; man wolle nur darum arme Leute haben, weil Noth und Dürftigkeit die Mutter der Industrie
ist; weil eine solche neue Völkerschaft auf aller⸗
ley Erfindungen zur Verbesserung ihres Zustan⸗ des bedacht seyn, also Manufacturen unter⸗ nehmen wird, die wegen des niedrigen Preises, den der Unterhalt der Arbeiter erfodert, und der den Absatz der verfertigten Sachen befördern muß, allenthalben den Vorzug haben werden; und weil der Ertrag der Manufacturen eine neue Quelle von Einkommen seyn wird, mit dem wir die guten Producte des Auslandes erkaufen können:— so wirft uns das wieder in das Capitel von der Industrie, das wir bereits im Vorbeygehn beruhret haben, und das wir weiter unten noch näher von Grund aus erörtern wer⸗ den. Vor der Hand ist es mir genug, daß ihr euch gezwungen sehet, zuzugeben, daß eure
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