Teil eines Werkes 
1: Victors de Riquetti, weyland Marquis von Mirabeau, ... Landwirthschafts-Philosophie, oder Politische Oekonomie der gesammten Land- und Staats-Wirthschaft. 1
Entstehung
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Vorrede des Uebersetzers. XXI

Zeit nicht, die er brauchte, dergleichen Operationen zu

unternehmen. Er starb, da er kaum hatte anfangen kon⸗

nen, Anstalten zum Grund-legen eines solchen Baues zu treffen, wie die wiederhergestellte Staats-Ordnung in den Erblanden werden sollte: er hätte noch ein halbes Jahr hundert leben müssen, um das große Ziel ganz zu errei⸗ chen; je länger er aber gelebt hätte, desto näher würde er seinem Ziele gekommen seyn. Genug hiervon.

Der Marquis von Mirabeau, dessen Land wirthschafts⸗Philosophie der Leser hier vor sich hat, war einer der ersten Schüler des Dr. Quesna y/ des Erfinders des physiokratischen Systems; und es ist dieses Werk gerade dasjenige, wegen dessen er, bald nach der Erscheinung desselben, auf Anlaß des damaligen Fi nanz⸗Ministers Laverdy, durch eine Lettre de cachet in die Vastille gesetzt ward, aus der er auch nicht eher, als nach der Thron-Besteigung des gutmüthigen und billig-gesinnten Ludwig des Sechzehnten, wieder loskam. Er war der Vater des nachmals in der Revolution be rühmt gewordenen Grafen von Mirabeau, der viel leicht, wenn er länger gelebt hätte, dieser Revolution durch die Macht seines Geistes eine andre Gestalt, als sie bekommen hat, gegeben haben würde welches aber im Rathe der Wächter anders beschlossen gewesen zu seyn scheint aus Ursachen, die wir itzt noch nicht sicher er rathen können, die sich aber in der Folge, und vielleicht bald, zur Ueberzeugung aller derer, welche auf die Zei chen der Zeit zu achten gewohnt sind, näher veroffenba ren werden.

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