wie sie mit den Umständen unserer Erzeugung und unserer Ausfuhr zu vereinigen ist.
Wir glauben nicht, daß bei dem Minister des Inneren sich ein neueres Verzeichniß der Schafe be— findet, als das, woraus Hr. Chaptal die Grün de der Berechnungen geschöpft hat, welche sein wichtti⸗ ges Werk über die französische Industrie enthält.
Das Verzeichniß, welches wir vor uns haben, gehet bis 1812.
Nach Hr. Chaptal besaß Frankreich im Jahre 1818 766,310 Merinos,
3,578,748 Bastarde und 30,843,852 gemeine Schafe
überh. 35,188,910 Stück, und zeugte Merinoswolle im Schweiße 790,175 Kilogr. Bastardwolle—— 3,901,881— Gemeine Wolle—— 33,236,487—
zusammen 37,928,543—
Es ist anzunehmen, daß dies letztere Verzeich⸗ niß nicht bis auf denselben Zeitpunkt gehet, wie das Verzeichniß der Schafe, denn es ist zwischen beiden ein offenbares Mißverhältniß. Das mittlere Gewicht der Merinospelze würde nicht mehr, als 1436 Kilo⸗ grammen betragen, das der Bastardpelze 115/ und das der gemeinen Pelze 1755, da man einen Me— rinos- und einen feinen Bastardpelz nicht unter 225 Kilogramm und einen gemeinen Pelz nicht unter 14 Kilogramm schätzen kann.
Im Jahre 1809 rechnete schon Hr. Tessier vier hundert Tausend Merinos. Diese Anzahl ist nach— her sehr vermehrt worden, indessen tragen wir Be— denken, an eine so beträchtliche Vermehrung zu glauben, wie die aus der Berechnung des Hrn. Chaptal hervorgeht, und wir wissen nicht, auf


