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3) Das Maaß ihrer Hervorbringung ist nicht beschränkt. Spanien hat seit langer Zeit aufgehört, sie ausschlüßlich zu liefern, sie wird in größerer oder geringerer Menge und mit verschiedener Oekonomie fast in allen Staaten Europens gezeugt, und die neue Welt bringt schon beträchtliche Quantitäten derselben hervor.
4) Eben so ist auch das Maaß des Bedarfs dieses vortrefflichen Materials nicht zu berechnen. Auf den ersten Anblick scheinet er dem der Hervor— bringung, welche sich täglich vermehrt, schwerlich j'mals gleich zu kommen, indessen kann man ihm keine richtigen Grenzen anweisen, wenn man er— wägt, daß, wenn die Preise der geringeren Sorten nur noch ein wenig fallen, diese Sorten sehr stark angewendet werden dürften, und die gemeine Wolle zu allen Gegenständen ersetzen werden, zu welchen diese letzteren nicht unumgänglich nothwendig sind, und außerdem, daß glückliche Umstände ferner den Luxus begünstigen, alle Klassen in Wohlstand ge⸗ langen, und Millionen Individuen ihre groben Kleider gegen andere von weniger grobem Tuch ver⸗ tauschen, und dadurch ein jährlicher Verbrauch von Merinoswolle, der der erzeugten Quantität dersel— ben angemessen ist, nothwendig wird. Jedoch ehe wir auf diese noch ungewissen Aussichten einige Vermuthungen in Ansehung des künftigen Preises der Merinoswolle zu gründen wagen, wird es, wie wir glauben, nicht ohne Interesse seyn, kürzlich zu untersuchen:
1) Welches das der Wirklichkeit sich nahende Verhältniß unserer Erzeugung zu dem wirklichen Bedarf für unsern inneren Verbrauch und für un⸗ sere Ausfuhr der Wolle, des Tuchs und der Zeu⸗
che ist. 2) Wie hoch unsere Einfuhr sich beläuft, und


