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Practische Anleitung zur Erzeugung der veredelten und der feinsten Schafwolle : Eine gemeinfaßliche Darstellung ihrer Natur und Entwickelung, ihrer Veredlung, der besten Schafwäschen, der Schur ... / von vicomte Perrault de Jotemps, F. Fabry und F. Girod. [Aus dem Franz. von Samuel Rönner]
Entstehung
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des nackten Menschen sorgte, übersahe den mannich⸗ faltigen Gebrauch, den dieser von dem Geschenk seiner Güte machen würde, und bereitete durch diese Un⸗ gleichheit die mögliche Dauer seiner Gewebe vor. Haare von gleicher Dicke würden im Spinnen, We⸗ ben und Walken nicht so fest sich in einander schließen, wie es bei ihrer Ungleichheit geschieht.

Gemeiniglich beurtheilet man die Feinheit einer Wolle durch die Vergleichung mit einer anderen, und die Fertigkeit darin kann ein mehr oder weniger richtiges Urtheil gewähren. Es gibt aber Werkzeu⸗ ge, die besonders zur Messung derselben bestimmt sind, von welchen wir zu reden späterhin Gelegen⸗ heit haben werden.

Von der Länge.

Die Länge des Haares ist entweder schein⸗ bar, oder wirklich. Die erste stellet sich in der natürlichen Form desselben dar, in welcher es diese oder jene Bogen hat. Die zweite ist die, welche dasselbe erlangt, wenn es ohne Dehnung ausge zogen, gestreckt wird. An dem ganz geraden Haar fällt diese sogleich in die Augen.

An einem andern Orte werden wir sagen, wie die verschiedenen Arten von Wolle in der Länge sich von einander unterscheiden, und welche in die⸗ sem Betracht zu diesem oder jenem Fabrikat die

schicklichsten scheinen. Von der Geschmeidigkeit.

Die Geschmeidigkeit des Haares ist nicht, wie oft geschiehet, zu verwechseln mit der Weichheit, von welcher sie eine Bedingung ist. Sie ist im Allgemeinen die Eigenschaft, vermöge welcher die Form einer Substanz ohne Trennung ihrer Theile verändert verlängert oder verkurzt, wer⸗