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Practische Anleitung zur Erzeugung der veredelten und der feinsten Schafwolle : Eine gemeinfaßliche Darstellung ihrer Natur und Entwickelung, ihrer Veredlung, der besten Schafwäschen, der Schur ... / von vicomte Perrault de Jotemps, F. Fabry und F. Girod. [Aus dem Franz. von Samuel Rönner]
Entstehung
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In dem Marke hat die Unmöglichkeit ihren Grund, die Wolle gänzlich vom Fette zu befreien. Wenn man sie in dieser Absicht auch noch so oft behandelt: so kommt nach einiger Zeit immer wie der Fett, das sich aus demselben ausgeschieden hat, zum Vorschein. Diese Eigenschaft ist jedoch die Ur⸗ sache von der Weichheit der Stoffe, welche von der Wolle verfertiget werden. Denn, wenn es möglich wäre, das Haar gänzlich des Fettes zu entledigen: so würde es seine Biegsamkeit verlieren, und die ausgetrocknete Substanz dem Horn gleich werden.

Von der Entwickelung des Haares.

Aus den Umständen, die bei der Entstehung und Entwickelung des Haares der Wolle mit ein⸗ ander vereiniget sind, gehen viele nützliche Fol⸗ gerungen hervor. Wir befassen uns nur mit de nen, über welche die Naturforscher übereinstimmen, und die mit dem Zwecke unseres Werks in der nach⸗ sten Beziehung stehen.

Das Haar erhält seine Entstehung in dem Zell⸗ gewebe, das unter der Haut sich befindet. Dieses nimmt gewisse, aus den Säften sich ausscheidende, Substanzen von verschiedener Natur in sich auf, die sich darin verdicken. Aus denselben entstehen die Zwiebeln, welche entweder rund, oder eiförmig, und aus zwei Häutchen, einem äußeren u. einem inneren, zusammen gesetzt sind, und ihre Wurzeln in dem Zellgewebe verbreiten. Das innere Häutchen schlie⸗ ßet den Keim des Haares in sich, und der Raum zwischen beiden wird durch den Umlauf der Säfte mit einer klebrigen Materie angefüllt, die der Zwie⸗ bel zur Nahrung dienet.

Die Haut der Schafe besteht aus drei ver schiedenen über einander liegenden Theilen; aus ei nem festen und dicken Gewebe, das auf dem Zell⸗

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