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Einleitung zur Qymie. 21
von denen gröbern Terris her: von diesen allen wollen wir in der Untersuchung der Saltze weiter durch experimenta handeln. §. 10. Wir haben gemeldet, daß, wenn 2. Terræ gemischt sind, daraus allerhand thönigte concreta enstünden: ob nun wohl dieselbigen würckliche aus vielen Zusammensetzungen gestehen, so werden sie doch im gemeinen Gebrauch nicht sonderlich mercklich von einander unterschieden. Indessen wenn die erste und dritte anfängliche Terra ohne Wasser sich an ein Metall hängen, es sey welches wolle, so entstehet daraus ein Arse- nicum, welches ein flüchtiges sobjestum ist, so aber doch nicht brennet, und die übrigen Metalle im Fluß mit einer weissen couleur färbt, und allen Thieren das höchste Gifft corrolivum und colli⸗ quativum ist. Wenn die dritte Terra sich an ei⸗ nen Cörper anhänget, so entstehet daraus das Quecksilber oder Mercurius. Wenn die andere und erste Terra mit einer geringen portion des Wassers gemenget werden, oder aus dem acido universali und der zweyten Erde, entstehet leben⸗ diger Schwefel; wenn sich der mit dem Quecksil⸗ ber vereiniget, so heißts Zinnober; wenn aber die zweyte Terra bey diesem conereto überflüßig ist, so wird daraus ein Realgar oder Sandaracha Græ- corum oder rother selbst gewachsener Arlenic. §. Ir. Aus denen Saltzen, wenn sie mit allerhand erdichten oder metallischen Cörpern gemacht sind, entstehen die insgemein bekandte Saltze: Nemlich aus dem acido universali und ein er kreydigten Erde B ent⸗


