—.—————————eseeee ·EEUUUURNRNNNNUUTTUTCTUTTTCTCTCTCTCTCTCTCTTTTTT
4 Uiber die
dam mit dem Doctor Samuel von Monchy, einem ge⸗ lehrten Professor der Arzneykunde in dieser Stadt, der mich begleitete, ein auffallendes und erschreckliches Bey— spiel einer epidemischen Krankheit gesehen zu haben, welche vor etlichen Jahren die Einwohner der benach— barten Ortschaften eines großen Stück Landes, das man allererst auf Unkosten der Regierung ausgetrocknet hatte, befiel. In mehreren herumgelegenen Dörfern blieben die Kirchen eine beträchtliche Zeit lang verschlossen, weil die Diener des Evangellums, der Magistrat, und der größ— te Theil der Einwohner im Bette gehalten wurden. Diese Krankheiten waren vorzüglich hartnäckige Wechselfieber, Gall⸗ und Faulfieber. Die sumpfigen Ausdünstungen, welche dieses Erdreich weit verbreitete, zerstreueten sich sogar in der Nachbarschaft weit herum, und man ver—
spürte sie nicht nur durch den Geruch, wenn mian sich
dem Orte näherte, sondern auch durch ihre traurigen
Wirkungen auf die Einwohner. Dergleichen entstandene
Unsterne durch eine ähnliche Ursache sind in der Geschich—
te der epidemischen Krankheiten gar nicht selten(a). Kann
8*—
7
(a) Alle Welt weiß, daß die Fieber, hauptsächlich die
Wechsel- und Faulfieber sehr gemein sind in niedrigen
und sumpfigen Oertern, und selbst in der ganzen Nach-⸗
barschaft stehender Wässer herum, als aus welchen be—
sonders im Sommer viele brennbare Luft und septische durch
PꝑPIꝓꝓꝓꝓFFFIIIPIIIII‚III........——————


