Druckschrift 
Die Wäsche der Wolle und ihr Interesse für Woll-Producenten, Fabrikanten und Händler / von J. C. Possart
Entstehung
Einzelbild herunterladen

174

Land, das seine Wollen nicht mehr an uns absetzen konnte, hat Fabriken angelegt, um sie bei sich zu verarbeiten, dergestalt, daß wir jetzt Spanien, das übrigens unsere Manufacte mit einem hohen Eintritts-Zoll besteuert hat, wenig zuführen.

Die französische Fabrik war auf dem Wege des Wachsens und Steigens: wenn sie nicht fortgeschritten ist, so suche man die Ursache einzig und allein in diesem Zoll. Er hat unserer Ausfuhr geschadet, das Inland mußte seine Bekleidung theuer bezahlen, und man darf behaupten, daß er sogar in den Fortgang der Consumtion störend eingegriffen hat.

(Frage.) Auf die Weise kann man annehmen, daß dieser Zoll selbst der woll⸗erzeugenden Klasse von geringem Nutzen war?

(Antwort.) Sie ist durch ihn um keinen Schritt weiter gekommen. Sie hat uns weder mehr, noch bessere und schönere Wolle geliefert; es sind im Gegentheil die Racen ausgeartet, und hieraus schließe ich, daß er ihr mehr schädlich als nützlich war.

Ich glaube sogar, daß die Produzenten uns ohne diesen Zoll von 30 Procent schönere Wolle geliefert hätten, und uns wäre sie billiger zu stehen gekommen, weil wir nicht nöthig gehabt hätten, die feineren Sorten aus dem Auslande zu beziehen.

(Frage.) Welchen Preis bezahlen Sie heute für Wolle? (Antwort.) Schweißwolle mit 26 bis 30 Sous,

schönere 35 bis 40, die der Nazer-Heerden aber bedeutend theurer.

Yrei

Vol 68 han ine Inde

tu die au

de