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Die Fuhrwerke : ihre verschiedenen Arten, ihr Bau nach den besten Grundsätzen und neuesten Erfindungen ; nebst mancherlei Einrichtungen derselben zur Kraftersparniss, Sicherheit und Bequemlichkeit ; für Wagner und Wagenfabrikanten, für Landwirte, so wie für Besitzer und Liebhaber von Fuhrwerken aller Art überhaupt / von H. M. J. Poppe
Entstehung
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1706

Feuerung mit dem Aschenfalle angebracht; das obere Ende derselben bildet den Schornstein.

Wenn nun der Wagen in Thätigkeit ge

setzt werden soll, so füllt man den Dampf⸗ entwicklungs-Behälter oder Kessel mit sechs

ehn gewöhnlichen Wassereimern voll Wasser 9 9 ö

ungefähr bis zur Hälfte an. Dieß Wasser, welches die Feuerröhre von allen S Seiten um⸗

ö giebt, ist hinreichend, um so viel Dampf zu

entwickeln, daß dadurch der Wagen 9 bis 10 Stunden lang in ununterbrochenem Gange erhalten werden kann.

9. 123.

In dem Dampfbehälter stehen zwei gegos⸗ sene eiserne, inwendig sorgfäl ltig ausgebohrte Cylinder von 1 Fuß 3 Zoll Höhe und 6 Zoll Weite; und in diesen Cylindern werden die Kolben durch die Dämpfe auf die b be⸗ schriebene Art in Thätigkeit gesetzt. Der Dampf, welcher das Niederdrücken, so wie derjenige, welcher das Emportreibeu des Kol bens verrichtet hatte, geht durch eigne Ab⸗

zugs⸗