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Die Fuhrwerke : ihre verschiedenen Arten, ihr Bau nach den besten Grundsätzen und neuesten Erfindungen ; nebst mancherlei Einrichtungen derselben zur Kraftersparniss, Sicherheit und Bequemlichkeit ; für Wagner und Wagenfabrikanten, für Landwirte, so wie für Besitzer und Liebhaber von Fuhrwerken aller Art überhaupt / von H. M. J. Poppe
Entstehung
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12 feste Verbindung der Felge mit der Nabe, wie es bei Mühlrädern, Uhrrädern und andern Maschinenrädern die sogenannten Arme thun. Vermöge der Nabe aber läuft das Rad auf dem vordern runden glatten Theile der Axe. Ein Vorstecknagel oder eine Schraube hält das Rad so auf der Are, daß es, ohne sei⸗

ner rollenden Bewegung Eintrag zu thun,

nicht von der Are abfliegen kann.

§. 9.

Bei den Kutschen und Chaisen pflegen die Vorderräder bedeutend kleiner, als die Hinter⸗ räder zu seyn. Man gläubt dadurch aus fol gendem Grunde eine leichtere Bewegung des Fuhrwerks zu erzielen: Es gehört bekannt lich, unter gleichen übrigen Umständen, we niger Kraft dazu, eine Last von der schie fen Ebene herabzuziehen, als auf einer ho⸗ rizontalen Ebene fortzuziehen. Denkt man sich nun von der Are der Hinterräder eine Ebene bis an die Are der kleinern Vorderrä⸗ der gelegt, so ist diese Ebene eine schiefe. Der zwischen den Vorder- und Hinterrädern