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Die Fuhrwerke : ihre verschiedenen Arten, ihr Bau nach den besten Grundsätzen und neuesten Erfindungen ; nebst mancherlei Einrichtungen derselben zur Kraftersparniss, Sicherheit und Bequemlichkeit ; für Wagner und Wagenfabrikanten, für Landwirte, so wie für Besitzer und Liebhaber von Fuhrwerken aller Art überhaupt / von H. M. J. Poppe
Entstehung
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sächlich daß sie mit der möglichst geringsten

Kraft, folglich mit der möglichsten Leichtig⸗ keit, fortbewegt werden, daß sie dabei zugleich möglichst dauerhaft sind, daß sie nämlich nicht leicht brechen und nicht leicht umstürzen, daß, wenn sie, wie Kutschen, Chaisen ꝛc., zum

Transport von Menschen bestimmt sind, die

darin sitzenden Personen sanft fahren, folglich keine auffallende Stöße empfinden, und daß sie auch die Straßen nicht verderben, auf wel⸗ chen sie sich bewegen müssen.

Viel hat man freilich schon gethan, um

diese Zwecke zu erfüllen; aber viel ist noch

zu thun, um die Fuhrwerke auf einen noch höhern Grad von Vollkommenheit zu bringen. Schon die Erfindung der Eisen bahnen hat das Fuhrwesen in mancher Beziehung wei ter gebracht. Daß man aber noch mehr Fort⸗ schritte in der Einrichtung der Fuhrwerke ma chen könne, ist unbezweifelt, und unter andern vor einigen Jahren von Herrn von Baader in München gründlich dargelegt worden.

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