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Die Fuhrwerke : ihre verschiedenen Arten, ihr Bau nach den besten Grundsätzen und neuesten Erfindungen ; nebst mancherlei Einrichtungen derselben zur Kraftersparniss, Sicherheit und Bequemlichkeit ; für Wagner und Wagenfabrikanten, für Landwirte, so wie für Besitzer und Liebhaber von Fuhrwerken aller Art überhaupt / von H. M. J. Poppe
Entstehung
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durch Zersprengung von den Dämpfen, in allgemeinen Gebrauch kommen, sondern nur für einzelne Zwecke bestimmt bleiben.

Schon vor mehreren Jahrhunderten gaben sich manche Menschen, die sich mechanisches Talent zutrauten, viele Mühe, Wagen mit Räderwerken ohne Zugthiere und zwar dadurch fortzubewegen, daß die in den Wagen sitzen den Menschen eine Kurbel drehten oder einen Fußtritt in Thätigkeit setzten. Solche Wa gen sind aber bis jetzt nur Spielereien ge blieben.

§. 4.

Die vierrädrigen Fuhrwerke sind und bleiben, einige einzelne Fälle abgerechnet, wo man lieber Schiebkarren oder zweirädrige Karren und Wagen anwendet, die besten un ter allen. Bei der Unentbehrlichkeit der Fuhr werke im menschlichen Leben ist es von der höchsten Wichtigkeit, diese Maschinen so ein zurichten, daß sie ihren Zweck auf die vor⸗ theilhafteste und sicherste Art erfüllen, haupt