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Praktische Anleitung zum zweckmäßigen Anbau der Runkelrüben : für den betriebsamen Landmann verfaßt von einem sachverständigen Landwirthe
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rung, brauche ich nichts zu sagen; denn dieses ist eine all⸗ gemeine bewährte große Wahrheit. Was die Zuckerfa⸗ brikation betrifft: auch hier hatten wir sattsame probhäl⸗ tige Beweise von mehreren mit patriotischem Geiste be⸗ gabten Vaterlandskindern, dann von ganz Frankreich, wo dieser, aus Noth glücklich emporsteigende neuer Zweig der Industrie so weit gediehen, daß man die jährlich ge⸗ wonnenen Runkelrübenzucker schon auf mehrere hundert⸗ tausend Centner angeben konnte konnte. Dem jetzigen Kö⸗ nig in Frankreich ist die Ehre zu Theil geworden das große Werk auszuführen, seinen zu thäͤtigen Zuckerfabrikanten eine ruhige Vacanz zu verschaffen.

Der Unterschied zwischen diesem und dem Ahornzu⸗ cker, sowohl in Ansehung der Güte, als des Vortheiles überhaupt, genau anzugeben, ist meine jetzige Sorge nicht; dieses kann der bekannte patriotische Geist und Fleiß de⸗ ren thätigen Vaterlandskindern/ die sich mit diesem edlen Gegenstande schon wirklich und mit wetteifern beschäftig⸗ ten, ins klare Licht legen. So viel könnte ich doch im mer behaupten,

1. Daß die Runkelrüben einen nahmhaften Vor⸗ sprung von wenigstens 30 Jahren vor dem Ahornzucker in Europa, schon aus diesem rechten Gesichtspunkte ha⸗ ben dürften, weil jene, gleich in dem gegenwärtigen Augenblicke im höchsten gewünschten Vorrath beigeschaft, die Ahornbäume aber, manche Waldungen ausgenom⸗ men, erst nach 40 50 mühseligen Jahren, und dann erst nach einer allgemeinen Anstrengung allgemein werden können.

2. Die Rüben kann jedermann, jeder Feldbauer, ohne daß er sein ohnehin nothwendiges Feld als für im⸗ mer verschmählert betrachten müßte, jährlich nicht nue