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braucht man 10633 f Setzlinge: will man sie in a schu⸗ higer Entfernung, auch quincunce setzen; so erfordert das nehmliche österreichische Joch 16457 T derlei Setzlin⸗ ge; dessen Rechnungs-Formel weiter unten anzutreffen ist.
Das Saamenbett richte man auf folgende Art zu: — Man führe von dem langen frischen Mist, den man hat, zu der Grube, und fülle sie damit so, daß die Gru⸗ be, nach tüchtiger Eintrettung des Mistes, nordwäͤrts auf einer, südwärts aber auf 2 Hand Breite, also hier 8, und dort 4 Zoll tief leer bleibe, und auf diese Weise abfallig ausfallen solle. Nachher soll darauf eine, schon vor dem Winter der freyen Luft ausgesetzte gute Erde, 6 Zoll dick geschüttet, und nach der Richtung des Mistes geebnet, und so ein Paar Tage gelassen werden.
Jetzt, nach dem Betragen der Witterung/ kann man so ein holländisches Mistbett mit dem Runkelrüben-⸗(oder was immer für) Saamen so besäen, daß z. B. diese Rü⸗ bensaamen ungefäähr ein Daum breit von einander fal— len, und dann mit dem Rechen gut einhacken, ebnen/ und ihr Aufkommen/ ohne selbe zu begießen, in 10 bis 14 Tägen abwarten.— Um diesen und desgleichen Saa⸗ men, die gern in einander kleben, gleichförmig aussäen zu können, wird nicht zweckwidrig seyn, solchen mit Maul⸗ wurf⸗Erde, oder mit Sand, Asche u. d. gl. zu mischen, und das Aussden auf dem nehmlichen Bette, 2 bis 3 mahl gleich nach einander vorzunehmen; und um taug⸗ liche Pflanzen zu erhalten/ lieber schütterer, als zu dick anbauen. ö‚
Wenn nun ein Regen, kalt oder warm, oder gar Schnee darauf käme, schadet ihnen doch gar nichts. Nur
der strenge Frost könnte deren Aufkommen einiger Maa⸗ ßen


