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Einige Bemerkungen eines praktischen Landwirths über das Ganze der Schafzucht von Herrn Petri
Entstehung
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niemals die Hälfte des Bedarfs der kleinen Ragen übersteigen wird,

und daß daher zweckmäßige Vergrößerung hohe Ver⸗ besserung ist.

Desselben Behauptung: daß gutes Futter nur Ausartung be⸗ wirke, gehört zu den schädlichen Lehrsätzen dieses Buchs, wodurch angehende Oekonomen gänzlich von jeder Vervollkommnung abgezogen werden; denn es giebt durchaus gar kein anderes Mittel, unsere Hausthiere möglichst nutzbar zu machen,

als reichliches gutes Futter, bei zweckmäßi⸗

ger Auswahl zur Zucht.

Dagegen sagt Herr Petri, oder entscheidet vielmehr, nach seiner gewöhnlichen Art, in letz⸗ ter Instanz:

gute Nahrung, welche allein die Größe der Thiere bewirken könne, verderbe die Beschaffenheit des Fleisches mache es locker und leicht am Gewicht und weni ger wohlschmeckend.

Man kann sich nicht genug berwundern, wie Herr Petri erwarten konnte, den Oekonomen,