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Über den Ertrag der Zucker, Caffee und Baumwollen-Pflanzungen in Surinam / vom Herrn Grafen von Podewils auf Gusow
Entstehung
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LEER DEN ERTRACG

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Athlr. Gr. Pf. 1 Ochoft Zucker 29. 2.

26 Qu. Syrup à 4 Gr. 6Pl. 2. 21.

2 Rum d 10 6r. 1. 5.

66. 22.

* Zu Berechnung der davon abgehenden Bearbeitungskosten hat es mir vor der Hand an hinreichenden Nachweisungen gefehlt.

Der Anbau des Caffees ist, wie bereits bemerkt, in der zweiten

Cafleeanbau.

Pflanzung seit 1780 mit Baumwolle verbunden und in der dritten allein

betriéeben worden. Im Jahr 1785 scheint die Caffée baume ein besondęrer

Unglücksfall betroflen zu haben, da in diesem Jahre in der zweiten Pflan- ö zung gar kein Caffee und in der dritten verhältnismäſsig sehr wenig ge⸗ wonnen worden. Schon seit 1780 lingen die Ernten an schlechter zu werden. Den Grund diéses Rückschlags habe ich nicht ausmitteln kön⸗ nen. Er ist aber um s0o auffallender als gerade im Jahr 1785 die er-

giebigste Zuckerernte war.

Die Anzahl der Acre so wie der Bäume, wovon der Caffee ge- erntet, ist nicht jährlich in den Rechnungen, sondern in den bemerk⸗ ten drei Inventariis von 1768, 1788 und 1794 aulgezeichnet, und ich habe also blos nach diesen den Ertrag nach der Morgenzahl heraus ge- bracht. Wegen des erwähnten gänzlichen Miswachses von 1785 habe ich den Durchschnitt von 1764 und von 178 jeden besonders ge-

20gen.

Nach der Reduction trift p. Berliner kleiner Morgen im Durch- schnitt ö x

Bau-