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Über den Ertrag der Zucker, Caffee und Baumwollen-Pflanzungen in Surinam / vom Herrn Grafen von Podewils auf Gusow
Entstehung
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DER ZockER, CAETEE ND BAHwOILEN-PrIANZVISGEN ErC. 7

im Lande verkauft, und zwar in Fässern, deren Inhalt ich aus den Rechnungen nicht genau ausmitteln können. Indessen werde ich ver- suchen, der Wahrheit so nahe als möglich zu treten. An Bruttosyrup scheint das Faſs etwas über 100 Gallon zu halten, und an Netto-Syrup hat es im Durchschnitt 99 Gallon gegeben. Nach einer Anmerkung in den Rechnungen ist er nach Legger verkauft, die 50 Pull und der Pull 3 Gallon halten. Der Legger ist ein holländisches Maaſs dem Ohm gleich, und hält 128 Mingelen. 100 Mingelen betragen nach Ger- hards Contorist 10344 Berliner Quart, alſo 1 Ohm 138 Berl. Ouart. Der Ohm hält 150 Gallon, also 1 Gallon nicht voll 1 Berl. Quart.

Der Durchschnittspreis des Syrups War p. Gallon 7 St. 14 Gr. 6 Pl. p. Berl. Quart.

Das Verhältnis des Syrups gegen den Zucker ist äuſserst verschie- den von 17 bis 68 Gallon p. Oxhoft Zuckergewinnst. Der Durchschnitts- ertrag ist 29 Gallon(26 Berl. Quart) p. Oxhoft.

Der gewonnene Rum ist theils selbst verbraucht, theils im Lande in Pull à 3 Gallon verkauft. Der Durchschnittspréis ist p. Pull 2 Fl. 4 St.(10 Gi. p. Berl. Quart). Das Verhältnis des Ertrags gegen den Zuckergewinnst ist eben so verschieden wie beim Rum von 13 bis 62 Gallon p. Oxhoft im Durchschnitt 3 Gallon(2g Berl. Ouart) p. Oxhoft.

Aus dem Abgange ist wiederum Syrup gezogen. Dieéses scheint aber

nach den Rechnungen von geringer Bedeutung gewesen, und als bloſse

Zugabe sowohl beim Verbrauch als Verkauf betrachtet zu seyn. Der Ertrag war 45 Gallon(40 Berl. Quart) p. 100 Oxhoft Zuckergewinnst. Bei Zusammenrechnung dieser verschiedenen Erträge beträgt der

Gewinnst von einem hiesigen Morgen

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