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schrecken auf die bestellten Felder bemerkt wird; endlich, wenn sie
cc) sorgfältig und unter Benutzung der vorgetragenen Beobachtungen angefertigt werden. Ein Stöck⸗ chen oder eine herabhängende Pflanze reicht hin, allen im Fangkessel befindlichen Heuschrecken her— auszuhelfen. Die Kessel dürften nicht unter 8 Fuß von einander entfernt seyn, weil es sonst an Raum zur Anlegung von neuen fehlt. Alte Fang⸗ löcher aufzugraben, ist nicht rathsam, weil die Heuschrecken bis acht Tage in ihnen am Leben bleiben, und die in Verwesung gerathenen einen unerträglichen Gestank verbreiten.
3) An mehreren Orten sind auch da, wo Schwärme sich in die Getreidefelder gezogen hatten, einzelne Fang— kessel mitten im Getreide gegraben, und dadurch sehr viele getödtet worden. Zuerst wandte man die Maßregel bei dem in schmalen Beeten bestellten Wintergetreide an, nachher auch mit bedeutendem Erfolge bei den Brach— früchten, weil bei dem Durchtreiben die Erbsen und Wik— kenfelder zu sehr mitgenommen werden.
4) Das Nachpflügen der Aecker unmittel— bar nach dem Auskriechen der Brut hat fast gar keinen Nutzen, wenn es bei hellem, warmen Wetter ge— schieht; denn die Heuschrecken wissen den auf sie fallen⸗— den Erdklößen sehr bequem auszuweichen. Es ist auch nicht zu erwarten, daß die Heuschrecken auf dem kahlen Boden umkommen werden; sie entweichen bald nach dem umgepflügten Acker, wenn dieser nicht durch Gräben ge— schützt ist. Für diesen Zweck bleibt aber die Maßregel zu umständlich, und im Großen unausführbar. Dagegen


