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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : vom Eie an beobachtet und beschrieben / von Franz Körte
Entstehung
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streut wurden. Daher kam es denn, daß der Boden zwar an vielen Stellen durchsucht, aber fast nirgends die eingelegte Brut vollständig aus der Erde geschafft, noch weniger ein bestimmtes Feld von den Heuschrecken ganz gereinigt wurde.

In frühern Schriften ist empfohlen, diejenigen Stel⸗ len vorzugsweise zu beachten, wo man im Herbst viele todte Heuschrecken findet, weil das Weibchen kurz nach dem Eierlegen stirbt. Diese Bezeichnung kann jedoch nur für die letzte Brut gelten, nicht aber für die frühern, da die Heuschrecke mehrmals Eier einlegt, und es bleibt daher nur übrig, sich durch sorgfältige Bemühungen von den Legestellen Kenntniß zu schaffen.

5) Zum Betreiben mit Schweinen werden sich be sonders diejenigen Felder eignen, wo die Heuschreckenbrut sich nicht auf einzelnen Stellen zusammengehäuft, sondern überall zerstreut vorfindet, weil die Schweine dort am leichtesten durch den Geruch die Brut in der Erde ent⸗ decken.

Auf diese Weise muß es bei einer regelmäßigen Be⸗ nutzung der gemeinsamen Kräfte sehr gut möglich seyn, bis zur Zeit, wo die Brut wirklich auskriecht, selbige in⸗ nerhalb der bestellten oder zur Bestellung bestimmten Fel der zu vertilgen, und auch den in der Nähe dieser Aecker liegenden Theil der Feldmark von der Brut vollständig zu reinigen. Die jungen Schwärme werden dann, mit

Ausnahme weniger, der Vertilgung entgangener Heu⸗

schrecken, nur auf den Hinterfeldern und freien, unbestell ten Ledungen anzutreffen seyn. Da nun, wie oben aus geführt ist, die Heuschrecken vor der zweiten Häutung nur langsam fortrücken, und sich nur dann in die bestell 6*