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von mir selbst gemacht, und durch zwei Sommer erprobt worden*).——
ö) Die Verdienste des Herrn Ober-Amtmanns Felsch um
ö die Vertilgung der Heuschrecken in den, zu dem Amte
Althöfchen gehörigen Dorfschaften, sind in No. 38. des Amtsblattes der Königl. Regierung zu Posen, von 18277 ruhmlichst anerkannt, so wie die Mittel, welche derselbe zur Vertilgung dieser Insecten angegeben hat, und die vollkommen mit denen, in vorstehender Abhandlung an— gegebenen übereinstimmen, in No. 27. des genannten Amtsblattes bekannt gemacht worden.— Der Vermei⸗ dung von Mißverständnissen wegen, glaube ich bemerken zu müssen, daß es durchaus falsch sey, wenn man die Heuschreckenart, welche Deutschland nicht nur jetzt, son⸗ dern auch früher schon so oft verheerend heimgesucht hat, die große orientalische Heuschrecke nennt, wie die— ses in jener Bekanntmachung des Posener Amtsblattes pag. 316. der Fall ist. Die große orientalische Heuschrecke ist 25 Mal so lang und breit, als die, welche jetzt in Deutschland hauset, und ist, so viel mir möglich war auszumitteln, nie in Deutschland gewesen. Beides sind ganz verschiedene Thiere, erstere heißt im Systeme Gryl- lus migratorius, letztere Gryllus eristatus. Diese un⸗ terscheidet sich von jener, außer durch ihre Größe, noch ů durch ihr kammförmiges Brustschild(daher ihr Name eristatus), ihre vierspaltige Brustschildschärfe, und durch die, an ihren Spitzen braunen Unterflügel. Gryllus eris-
tatus, thorace cristato, carina quadrifida, alis apice
useis. L.


