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Zweiter Zeitraum von 1789— 1823. 487
Glüuck das fort, was Peter 1 begonnen hatte; sie brachte Rußlands Politik in die vielfachsten Berührun⸗ gen mit dem gesammten europäischen Staatensysteme, und sprach oft das Wort der Entscheidung, während sie die Grenzen ihres Reiches durch große Erwerbun— gen auf Kosten der Pforte und Polens eben so erweiterte, wie sie für die Gesittung und Fortbildung ihres Riesenreiches im Innern durch zweckmäßige Verordnungen und Anstalten sorgte. Bei ihrem Tode (16. Nov. 1796) war der größte Theil von Polen in den drei Theilungen an Rußland gekommen; Kur⸗ land galt fast nur als Zugabe zu demselben; die Pforte hatte zu großen Länderabtretungen in den Verträgen von Kutschuk-Kainardgeé und von Jassy (17½74 und 1792 sich verstehen müssen, und mitten im Frieden(1783) war die Krimm als Königreich Taurien erworben worden. Gegen Frankreichs Staatsumwälzung erließ sie drohende Manifeste; ihre Heere aber waren auf andern Puncten beschäftigt. Nach andern Ansichten und Grundsatzen handelte ihr Sohn Paul 1. Seine Eigenheiten und Launen beleidigten im Innern die Großen des Reiches; seine aus wärtige Politik, und sein Antheil an dem Kampfe gegen Frankreich(1799 f.) fuhrte wenigstens zu keinen Vortheilen für Rußland. Die befremdende Verbindung mit der Pforte bewirkte die gemeinschaft⸗ liche Begründung der Republik der jonischen Inseln(1800) von den beiden unumschränktesten Regenten Europa's. Sie ward unter den Schutz der Pforte gestellt. Ein größerer Plan, berechnet auf
die Beschränkung der Seeherrschaft der Britten,
herrschte vor in der von ihm gestifteten bewäffne— ten nordischen Neutralität(1800), zu deren Beitritte er die Nachbarstaaten vermochte, während
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