Teil eines Werkes 
3 (1824) Die Geschichte des europäischen Staatensystems aus dem Standpuncte der Politik / dargest. von Karl Heinrich Ludwig Pölitz
Entstehung
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478 Geschichte des europäischen Staatensystems ꝛc.

Staatenbund, der bis zu 24 einzelnen Staaten,

die Territorien ungerechnet, und von zwei Millionen Menschen bis über zehn Millionen Menschen, beson⸗

ders auch durch fortdauernde Einwanderung aus Europa, angewachsen ist. Der zeitgemäße Charak⸗ ter seiner Verfassung, und kraftvolle Präsidenten

(Washington bis 1797, Adams, Jefferson, Madisson, Monroe) trugen gleichmäßig das Ihrige zu dieser schnell steigenden Größe und zu der würdevollen Stellung der nordamerikanischen Staaten

während der 25jährigen Kriege in Europa bei, die ihrem neutralen Handel höchst vortheilhaft waren. In die neuerbaute Bundes stadt Washington ward der Congreß(22. Nov. 1800) verlegt, und von

Frankreich(30. Apr. 1803) Louisiang erkauft, das

in die Reihe der Provinzen eintrat.

Als in dem europätschen Weltkampfe Frankreich

und Großbritannien(seit 1806) durch die gesteigerten Decrete in Hinsicht des Seehandels sich überboten

und allen Handel der Neutralen gefährdeten, sprach der Congreß(22. Dec. 1807) ein Embar go auf dieeigenen Schiffe aus, um weder den Han⸗

delsvorschriften andrer Michte zu gehorchen, noch

auch durch Widerstand einen Krieg zu veranlassen, oder die eignen Schiffe aufbringen zu lassen. Doch ward(1. März 1809) dieses Embargo durch die Freigebung des Handels mit Spanien, Neapel und Holland gemildert. Als aber in den Unterhandlun⸗ gen deshalb Frankreich Nachgiebigkeit, England hin⸗ Kegen Stolz und Anmaßung zeigte, erklärte(17. Jun. 1812) Nordamerika an Großbhitan⸗ nien den Krieg, den es mit einem mißlungenen Angriffe auf Canada eröffnete. Allein nachdem

der brittische General Roß(24. Aug. 1814) in

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