Von denen Edelgesteinen insgemein.
Hier werden die Stempel mit einen gar starcken Ohren⸗Ring feste gemacht. N. N. Hieher werden beyde Stempel mit Ahernen Küstlein feste gemacht. O. O. Sind die beyden Gläser oder von harten Steinen, als Porphyr oder Jaspis, gemachte Stempel, wie gleichfalls auch der Mörsel, doch kan es Iuch zu vielen Operationen ein hierzu von Eysen gemachter Mörsel und
Stempel verrichten. ö
Dier dritte Reibmörselistgantz einfaltig und von lauter Stahl, oder auch gleichfalls von harten Steinen, a. ist der Mörsel, b. die Reibkugel,
c. der Raum zwischen der Kugel, und dem Stempel, d. die Handhebe ꝛc.
Das übrige ist an seinem Ort zu finden. Fig. L. und M.
Ist mein sonderbahrer, bequemer und compendiöser Glaß⸗ und Schmeltz⸗Ofen, wie er von innen und aussen aufgeführt und anzusehen ist; in welchen man auch auf einmahl sehr viel Glaß⸗Proben einsetzen, und aller⸗ hand nützliche Dinge experimentiren kan. Es kan derselbe wohl von gemei⸗
nen Ziegelsteinen aufgebauet werden, wann er nur mit der Glaßmacher ihrem Don, den sie zu ihren Töpffen gebrauchen, inwendig ein zwey oder drey Zoll dick ausgestrichen wird. Wie aber solcher aufzubauen, will ich hiemit kürtzlich berichten.
Erstlich wird der Ofen ins Gevierdte aufgeführt, nach den Raum und Grösse/ die ein jeder hat und will, als etwan eine Elle oder mehr ins Ge⸗ vierdte, zu unterst wird nun ein Loch gelassen A.woraus man die Asche zie⸗ het, auch den Trieb des Windes giebet; man kan ihn machen, daß er unbe⸗ schreiblich ziehet, wann man nur eine Röhr von diesen untersten Maß, auf die Gasse, oder an die freye Lufft, einfüget und aecommodirt ꝛc. B. ist ein
Eysen⸗Rost, welcher ungefehr anderthalb Viertel über den Loch A. leget.
O. seynd Löcher über den Rost, da man das Holtz einstecket. Uber solchen Lö⸗ chern nun, und ber dem Rost, ist ein Gewölbe, worinnen sich die Flammen durch das Loch D. in das obere Gewölbe E. zeucht F. seynd zwey oder mehr Löcher; man kan an jeder Seite eins machen, da man die Tiegel hinein she diese Löcher muß man mit einem von Don gemachten Kuchen, wie derglei⸗ chen die Glaßmacher⸗Oefen fügen, ebenfalls zusetzen können; damit man auch die Flamme, zum theil, wann sie sich oben ans Gewölbe gestossen, in etwas könne heraus gehen lassen. G. Ist ein Loch im obern Gewölb, wel⸗ ches man zu⸗ und aufdecken kan, so weit als man selbst will, wodurch die Flam⸗ me/ entweder gerade auf durch die Röhre H. welche oben mit einem 8—
ö ver⸗
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