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Von denen Edelgesteinen ins gemein. 467
Figura K.
Hält in sich dreyerley Reibmühlen oder Mörsel, die man durch ein Compendium treiben kan; an dem ersten lit. A. ist, ausser dem Mörsel/ alles von Holtz⸗Werck und kan leicht geschaffet werden, wie ich denn in mei⸗ ner sonderlichen Zugabe, über den Neri, gemeldet, daß man dergleichen vor anderthalb Rthl. zuwege bringen könnez ist aber zu verstehen, ohne den Mör⸗ sel, und dann auch nur ins kleine, gleich ich hier beschreiben werde sonst we⸗ me beliebt, der kans auch grösser und künstlicher machen lassen ꝛc. Wird den⸗ noch anfänglich ein Kasten von schlechten Brertern, etwan andertholb Eln lang und eine halbe breit oder etwas breiter gemacht, wie mit A. B. C. D. E. F. G. H. angedeutet ist; an dem einen Ende der langen Seiten⸗Breter, werden bey A. G. und D. E. unterschiedene Leisten, nachdem die Höhe derse⸗ ben ist angefüget, wie I. zu sehen, wozwischen das Bret 8. woran das Rad V. angemacht/ befestiget wird. Am andern werden zwo Leisten aneinander, sie seynd nun in einem Stück oder nicht, unterwerts/ wie bey K. L. zu sehen an⸗ angemacht, worein die beyden Quer⸗Höltzer mit M. bemercket, welche den Stempel oder die Pistille des Mörsels gleich halten, gehören, und durch die Schrauben O. O. von einander gestellet werden, oben bey K.wird ein Drath/ als P. vorgestecket, damit das obere Quer⸗Holtz einen Wider⸗ halt befinde, und also fest inne stehe, an dem Bret A. D. E. G. werden so viel Löcher gemachet, als daselbst Leisten sind, wodurch die grosse Schrau⸗ be T. gehet/ durch welche das Rad, so viel vonnöthen, straff gemacht und angezogen, auch nach Belieben erhöhet und erniedriget kan werden. Also habe ich die gantze inwendige Structur der Reib⸗Mühle, mangelt auch nicht mehr, als eine kurtze Erklärung der zugehörigen Stöcke, die auch apart gesetzet. K. ist der Mörsel, worüber eine höltzerne Tille oder ülse mit Ebeschrieben, wodurch das Herausstäuben verhütet wird, der Aus⸗ schnittist zu dem Ende, damit zu mehrer Befestigung die Höltzer drein pas⸗ sen können; die Pistille hat 4. Stücke, den Schafft, so mit N. den Wirtel, so mit VV. die blecherne gebogen Hülse X. welche Schafft und Mörsel Keule oder Dierch zusammen hält, und letzlich die Keule Z. selbsten. ꝛc.
ie zwevte Reibmühle, so lit. B. weiset, ist zwar kostharer, aber nicht besser als die erste, A. ist der bleyerne ziemlich dicke Capitel, B. die Achß O. der Bohrer von Kamrad, D. der Bohrer von der Spindel. E. der Mör⸗ sel, E. die Stempel, G. die Handhabe, damit die Mühle getrieben wird, ferner sind die Stücken apart gesetzt, H. ist obenh er die runde Achs L. ist die
viereckigte Achs/ K. L. hie werden beyde Stempel in die Achs gerichtet, N.
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