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men wird, daß dieselben nur die Stelle des fehlenden Ehegatten erseßen.
6. 12, Das Nahrungsgeld nach 5, 5- 9. 10. I1. wird auf den Grund jährlich aufzu- nehmender Verzeichnisse, in gleichen monatli- chen Zahlungen, zugleich mit der Grundsteuer des. Orts erhoben, und sollen Unsere Regie- rungen besonders. angewiesen werden, die K&ontributiongämter wegen dessen Hebung und Verrechnung zu instruiren.
6. 13. Fabrifate aus bloßem Flachs und Hanf bezahlen auch fernerhin bei ihrem Ein- gang in die Städte die bisherige tarifmäßige Abgabe von Acht Pfennigen vom Thaler.
Diejenigen Fabrikate hingegen, welche aus andern Stoffen oder auch mit Flachs und Hauf vermischt verfertiget sind, wollen Wir für jekt mit Aceiseabgaben verschont wissen.
Hiernach haben Unsere Ministerien, Lan» desfollegien, örtliche Polizei- und Administra- tionsbehdrden und sämmtliche getreue Untexr- thanen, sich überall zu achten,
Gegeben Berlin, den 9ten April 1810,
(L. S.) Friedrich Wilhelm. Dohna.


